Verfasst von: Daniel Überall | 13. September 2010

ClimatePartner auf japanisch

Folgende Impressionen von ClimatePartner Japan möchten wir Ihnen nicht vorenthalten. Für uns Westeuropäer mutet diese Broschüre über Klimaschutz und CO2-Reduktion fast an wie Kunst:

Verfasst von: Daniel Überall | 1. Juli 2010

ClimatePartner-Blog ist umgezogen

Wir haben den/das WordPressblog auf unsere Website umgezogen: http://www.climatepartner.com/blog – wie gefällt Ihnen die neue Optik?

Verfasst von: Daniel Überall | 29. Juni 2010

Karmakonsum, Thomas D und Manomama

Am Freitag und Samstag fand die diesjährige Karmakonsum Konferenz in Frankfurt statt. Glanzvolles Highlight war der Gründer-Award, der dieses Jahr durch den Musiker Thomas D an Sina Trinkwalder für ihr ökologisches Modelabel “Manomama” vergeben wurde.

Thomas D, Sina Trinkwalder, Daniel Überall

Thomas D, Sina Trinkwalder, Daniel Überall

Angefangen beim Bio-Catering bis hin zu einem wiederverwendbaren Messestandsystem (Teppich aus Maisstärke, Kartontrennwände, etc.), haben die Organisatoren Christoph Harrach und Noel Klein-Reesink schon im Vorfeld darauf geachtet, die Umweltbelastung der Veranstaltung möglichst gering zu halten. Trotzdem entstanden CO2-Emissionen, die ClimatePartner dieses Jahr über zwei Projekte neutralisieren wird.

Um bei den Konferenzbesuchern und Expoausstellern “CO2-Neutralität” zu thematisieren, bekam man von uns einen Handzettel, mit dem man abstimmen konnte, ob der Ausgleich über ein Windkraftprojekt in Ozeanien oder ein Wasserkraftprojekt in Guatemala erfolgen soll. Das Votum lag überraschender Weise bei nahezu 50:50, so dass wir nach Abschluss der genauen Emissionsberechnung anteilig über beide Projekte ausgleichen.

Vielen Dank an KarmaKonsum für die inspirierende Veranstaltung und an alle Beteiligten für die gute Stimmung vor Ort!

Weitere Infos zur Veranstaltung finden Sie hier:

Impressionen

Beitrag von Sebastian Backhaus

Beitrag von nachhaltigkeit.org

Verfasst von: Daniel Überall | 28. Juni 2010

Facharbeit über freiwilligen Klimaschutz, Lernfest Benediktbeuren

Im Rahmen einer Facharbeit der 12. Klasse hat sich Ina Voshage mit den Grundlagen und Rahmenbedingungen des Freiwilligen Klimaschutzes beschäftigt. Die Arbeit kann hier als PDF herunter geladen werden.

Wie Ina, beschäftigen sich immer mehr junge Leute mit Ökologie, Biodiversität und einer alternativen Wirtschaftsweise. Aber leider ist „Nachhaltigkeit“ auch heute noch nicht im Lehrplan der Schulen angekommen. Wir finden, es wird höchste Zeit, dass sich dieses Thema quer durch alle Fächer und Studiengänge ziehen muss – die Aufklärung hatte das humanistische Bildungsideal zur Folge, in diesem Jahrhundert brauchen wir eine neue Aufklärung und ein nachhaltiges Bildungsideal basierend auf der „tripple bottom line“.

Als Unternehmensberatung für Klima- & Ressourcenschutz unterstützen wir regelmäßig Projekte und Aktionstage, bei dem sich Schüler der Thematik annähern. So zum Beispiel das Lernfest 2010 in Benediktbeuren, das wir gemeinsam mit Bluenorm klimaneutral gestellt haben. Ein Videointerview können Sie hier abrufen.

Verwandter Blogbeitrag: “Klimaschutz durch Bildung”

Verfasst von: Daniel Überall | 20. Juni 2010

FSC Vollversammlung 2010 in Essen

Unter dem Motto „FSC – regional, national, international“ fand am 16./17.06. in Essen die diesjährige Vollversammlung der FSC Arbeitsgruppe Deutschland statt. In diesem Rahmen wurde auch offiziell der Vertrag zum „Upgrade“ unterzeichnet, der die bisherige Arbeitsgruppe innerhalb der internationalen FSC Struktur auf die Ebene des deutschen Landesbüros hebt – herzlichen Glückwunsch zu diesem Schritt!

Neben den organisationsbezogenen Abstimmungsrunden, gab es eine Exkursion in den Essener Stadtwald und vier Runde Tische zu folgenden Themen:

Qualität der Waldarbeit und soziale Verpflichtung des FSC
Zunehmend treten Unternehmer aus Ländern mit geringerem Lohnniveau in den hiesigen Wettbewerb. Qualität und Lohnniveau können hierbei sehr unterschiedlich sein. Muss der FSC eine Debatte um Mindestqualität UND um Mindestlöhne führen?

Fazit: Nach Meinung der Teilnehmer sollte der FSC in diesem Zusammenhang sein Augenmerk auf folgende Aspekte legen:

  1. Standardsicherung bei den eingesetzten forstlichen Dienstleistungen – im Sinne fachlicher Standards der Waldarbeit und Forsttechnik, sozialer Standards wie Tariflöhne und Arbeitsschutz sowie Berücksichtigung von Zertifikaten für forstliche Dienstleister.
  2. Sicherung der Regionalität durch transparente Prüfung des Einsatzes regionaler Dienstleister beim Audit des Waldbesitzers.
  3. Sicherung spezieller Anforderungen der FSC-zertifizierten Waldbesitzer durch die Erstellung eines Katalogs mit fachlichen Anforderungen für Ausschreibungsunterlagen, Arbeitsaufträge etc.

Wie können Tropenwälder genutzt werden?
Die Nutzung tropischer Wälder wird kontrovers diskutiert. Mit Hilfe von FSC-Zertifikaten erreichen tropische Hölzer auch deutsche Märkte mit „grünem Siegel“. Unter welchen Rahmenbedingungen ist die Bewirtschaftung tropischer Wälder sinnvoll und welche Auswirkungen hat der FSC in tropischen Wäldern?

Fazit: Oftmals ist der FSC vor Ort die einzige Instanz, die willkürlichen Kahlschlag unterbindet. Ohne FSC wäre die Situation insbesondere in ungeschützten Regionen, nicht mehr zu steuern. Dazu kommt die häufige Vermischung mit politischen und technischen Fragen wie z.B.
– Sollte eine Zertifzierung überhaupt erfolgen, wenn staatliche Obrigkeit abwesend ist?
– Haben wir eigentlich nicht genügend heimische Holzalternativen?
Für alle Problemfelder wurden Lösungsideen formuliert.

Regionale Holzversorgung – forests meet industry
Viele Holzfachhändler befinden sich derzeit in Zertifizierungsprozessen. Immer wieder wird ein zu geringes Angebot an FSC-Holz beklagt. Gleichzeitig beklagen FSC-Waldbesitzer einen zu geringen Absatz. Welche Lösungen sehen Waldbesitzern, Vertretern der Holzindustrie und des Holzfachhandels?

Fazit: Durch die Konstellation von Waldbesitzern, Dienstleistern und Holzhändlern ergeben sich Zielkonflikte, die auch in Zukunft Diskussionsgegenstand sein müssen und werden. Die Nachfragepotentiale nach FSC-Holz sind noch nicht ausgeschöpft und man müsste dazu den Anteil FSC-zertifizierter Waldfläche und die Zahl zertifizierter Sägewerke steigern.

Chancen des Eco-Labeling in Druckobjekten – Verantwortung in der Außenwirkung
Viele Unternehmen drucken bereits Publikationen auf FSC- zertifizierten oder Recyclingpapieren. Auf dem Weg zu einem Produkt mit dem FSC-Siegel oder dem Blauen Engel stoßen Unternehmen auf zahlreiche Fragen und Barrieren.

Fazit: Rüdiger Maaß (Fachverband Medienproduktioner e. V.) und Christian Jung (SCA Graphic Paper Deutschland GmbH) beschrieben in ihren Impulsbeiträgen die globale Bedeutung des Papiersektors und die damit verbundene unternehmerische Verantwortung im Umgang mit den natürlichen Ressourcen. So wurde deutlich, dass das Umweltengagement und somit auch der Einsatz von Öko-Labels in eine klare Unternehmensstrategie eingebettet werden sollte. Nur so kann ein Unternehmen auch wirtschaftlich davon profitieren.

FSC Vollversammlung 2010

FSC Vollversammlung 2010

Es war uns eine Freude, den FSC bei dieser Veranstaltung zu unterstützen und sind schon auf nächstes Jahr gespannt – denn Gerüchten zu Folge ist Dr. Uwe Sayer bereits vor Ort zwischen den Agendapunkten in den Planungen eingestiegen …

Verfasst von: Belinda Burgmeier | 15. Juni 2010

HEI LIGHTS 2010 – Open House Heidelberger Druckmaschinen

Unter dem Motto “HEI Performance. HEI Value.”  fand vom 10. bis 12. Juni 2010 das Open House-Event der Heidelberger Druckmaschinen in Düsseldorf statt.

Einer der Höhepunkte stellte die Präsentation der neuen Druckmaschinen “Speedmaster CX 102-5+L mit Prinect Inpress Control” und  “Speedmaster SM 52-5+L Anicolor” dar, welche mit Musik- und Lichteffekten imposant in Szene gesetzt wurden. Diese beiden Druckmaschinen stehen laut Hersteller für ein Maximum an Produktivität und Energieeffizienz, sie produzieren wirtschaftlicher und umweltbewusster.

Neben Rundgängen zu dem Themen Prepress, Press und Postpress wurden auch interessante Vorträge zu folgenden Inhalten geboten:

  • So führen Druckereien ihr Unternehmen erfolgreich
  • Möglichkeiten der Inline-Veredelung
  • Neue Herausforderung: Investitionsfinanzierung
  • Offset oder digital?

Das besondere HEI Light am Donnerstag stellte die Podiumsdiskussion “Herausforderungen und Erfolgskriterien der Printmedien in Deutschland”  dar, an der Experten aus unterschiedlichen Bereichen der Printindustrie teilnahmen:

• Prof. Dr. rer. oec. Heinz-Reiner Treichel, Bergische Universität Wuppertal (Moderation)
• Oliver Curdt, Geschäftsführer des Verbandes Druck und Medien NRW e. V
• Peter Dieckmann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der VR-LEASING AG
• Frank Eigler, Geschäftsführer der Kommunikationsagentur Scheufele Hesse Eigler
• Rüdiger Maaß, Geschäftsführer des f:mp, Fachverband Medienproduktioner e. V.
• Bernhard Schreier, Vorsitzender des Vorstandes der Heidelberger Druckmaschinen AG
Podiumsdiskussion vor der neuen Druckmaschine "Speedmaster CX 102-5+L"

Podiumsdiskussion vor der neuen Druckmaschine "Speedmaster CX 102-5+L"

Als wesentliche Herausforderungen für die Zukunft der Printindustrie wurden von den Teilnehmern die Themen Kompetenz, strategische Ausrichtung und Positionierung sowie Qualifizierung gesehen. Einigkeit bestand auch darüber, dass in der Printindustrie ein großes Potential für die Zukunft gesehen wird, und zwar dort, wo Print Sinn macht und wo es sich für die Betreiber lohnt.

Auch wir von ClimatePartner waren mit einem Stand vor Ort, lauschten den spannenden Vorträgen und möchten uns für diese gelungene Veranstaltung bedanken.

ClimatePartner-Stand

ClimatePartner-Stand

Weitere Informationen zu dem Open House-Event können Sie hier finden.
Verfasst von: Daniel Überall | 11. Juni 2010

Höchste Zeit für freiwilligen Ressourcen- & Klimaschutz

Der Klimagipfel ist gescheitert, es lebe der Klimaschutz! So könnte man die aktuellen Nachrichten der letzten Wochen zusammenfassen, denn die Anstrengungen in Bezug auf Klima- & Ressourcenschutz haben deutlich zugenommen.

In einer Meldung schreibt z.B. der Rat für nachhaltige Entwicklung „ (…) dass sich Klimaschutzanstrengungen weltweit derzeit von der internationalen auf tiefere Aktionsebenen verlagern“ und zitiert den Leiter des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), Achim Steiner, der aktuell einen „noch nie dagewesenen Anstieg konkreter Aktivitäten gegen den Klimawandel aus allen Bereichen der Gesellschaft“ verzeichnet.

Wir als ClimatePartner fühlen uns durch diese Entwicklung bestätigt und motiviert, uns weiter für den freiwilligen Klima- & Ressourcenschutz zu engagieren. Welche Probleme erzwungene Maßnahmen wie „Cap & Trade“ mit sich bringen, noch dazu wenn sie von den einschlägigen Akteuren der derzeitigen Krisen gelenkt werden, zeigt anschaulich der (englische) Film „The Story of Cap & Trade“:

Was bedeuten die dargestellten Punkten also für die Praxis?

  • Free permits: dieser berechtigte Einwand ist erneut ein Argument für die oben beschriebene Freiwilligkeit.
  • Offsetting: Projekte, wie das genannte in Indonesien, werden darum von uns nicht unterstützt. Stattdessen können unsere Kunden die einzelnen Projekt selber auswählen und damit entscheiden, wohin das Engagement geht. Außer einer Überprüfung der Projekte durch uns findet eine regelmäßige Validierung der Projekte durch externe Dritte (TÜV Nord, SGS etc.) statt, um sicherzustellen, dass eine Einsparung/Vermeidung auch wirklich stattfindet.
  • Distraction: absolut richtig, deshalb muss CO2-Einsparung immer vor CO2-Ausgleich gehen. Dennoch, wer Emissionszertifikate kauft, kauft sich damit nicht „von Sünden frei“, sondern finanziert Klimaschutzprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern, wodurch nicht nur Emissionen kompensiert werden, sondern auch der Technologietransfer in diese Länder und damit eine nachhaltige Entwicklung unterstützt werden. Dies entbindet selbstverständlich nicht von der Verpflichtung, auch für eigene Emissionsreduktionen zu sorgen.

Eine gute (englische) Zusammenfassung hierzu gibt auch die ICROA (International Carbon reduction and Offset Alliance)

Dafür, dass es sich bei verantwortungsvollem Wirtschaften aber nicht um einen kurzfristigen Hype handelt, sondern um eine kontinuierliche Entwicklung, ist das Weingut Zähringer ein schönes Beispiel, wir sprachen mit den Geschwistern Miriam und Fabian Zähriger:

ClimatePartner: Frau Zähringer, seit den 80er-Jahren arbeiten Sie nach Ecovin-Standard – warum?
Miriam Zähringer: Unsere Eltern waren schon früh in der Grünen Bewegung und sind im positivsten Sinne „Ökos“, sie engagierten sich gegen das Waldsterben und für den Atomausstieg. Umgestellt wurde das Weingut dann vor 25 Jahren, um die persönlichen Ansichten auch auf den Betrieb zu übertragen. Letztlich ist es eine Frage der Glaubwürdigkeit, wir handeln und wirtschaften entsprechend unserer Überzeugung.

Ihnen ging es also nicht primär darum ein Siegel auf den Produkten zu haben?
M.Z.: Im Vordergrund steht bei uns ganz klar der Premiumanspruch, dieser lässt sich nur mit ökologischer Landwirtschaft und der entsprechenden wirtschaftsweise umsetzen. Wenn Sie so wollen, stehen auf der einen Seite Monokultur, Chemie, schwere Maschinen, komprimierter Boden, Ertragsmaximierung und auf der anderen Seite Artenvielfalt, Nützlinge, Handarbeit, gesunder Boden, höchste Qualität.

Merken Sie einen Effekt auf andere Weingüter?
Fabian Zähringer: Am Anfang erklärten uns die meisten für verrückt oder haben uns ausgelacht. Und wirtschaftlich gesehen, war es natürlich auch ein Wagnis. Die ersten Ernten fielen um 70-80% niedriger aus als vor der Umstellung. Aber unsere Eltern hatten eine genaue Vorstellung und lernten, einen neuen, nachhaltigen Weg zu gehen, den es vorher noch nicht gab. Im Laufe der Zeit kamen sie ihrem Qualitätsziel Schritt für Schritt näher, die Quantität nahm zu und es begann sich ein ökologisches und ökonomisches Gleichgewicht einzustellen.
Aus Spott wurde Neugier und heute wirtschaften rund die Hälfte der Betriebe bei uns vor Ort ressourcen- und klimaschonend. Da hat sich einiges bewegt und es werden immer mehr Kollegen die sich ganzheitlich mit dem Thema auseinandersetzen, wir leben von und mit der Natur, aus unserer Sicht gibt es mittelfristig keinen anderen Weg.

Sehen Sie Ihr freiwilliges Engagement vom Staat zu wenig unterstützt?
F.Z.: Früher war der Weinbau stark reglementiert – es wurde sogar vorgeschrieben, welche Traube wo angebaut werden darf. Dadurch gab es Jahrzehnte lang kaum Innovationen oder neue Prozesse, auch das führte dazu, dass Verantwortung und Kosten möglichst externalisiert wurden, statt Alternativen auszuprobieren. Heute sind wir freier in den Entscheidungen und das ist gut so. Aber der Gesetzgeber muss durch entsprechende Kennzeichnungspflichten dafür sorgen, dass der Weinkunde beim Einkauf einen biologisch bzw. authentisch hergestellten Wein von einem künstlichen, designten Wein unterscheiden kann.
Wir hatten allein in den letzten zehn Jahren bereits drei so genannte Jahrhundertjahrgänge – das freut einen Winzer nur auf den ersten Blick. Durch den Klimawandel haben sich zum Beispiel alle Anbauprozesse zeitlich um 1-2 Wochen nach vorne geschoben und die Rebenbelastung nimmt durch die erhöhte UV-Einstrahlung stark zu. Auf diese Entwicklungen müssen wir adäquat reagieren und entsprechend handeln – Staat hin oder her, beim Klimaschutz ist die Gesellschaft insgesamt gefordert.

Welche Entwicklungen sehen Sie für die Zukunft?
F.Z.: Für unseren Betrieb überlegen wir, ob wir uns zusätzlich zertifizieren lassen, da wir seit einigen Jahren nicht nur nach den Biokriterien anbauen, sondern auch nach biologisch-dynamischen Standards. Wir werden Neues ausprobieren, auch neue Märkte und Zielgruppen angehen, aber dabei immer unsere Grundausrichtung im Blick behalten. Für den globalen Weinmarkt erwarten wir, dass im Premiumbereich die regionalen Besonderheiten wieder stärker in den Fokus rücken und die Qualitätswinzer noch mehr im Einklang mit der Natur arbeiten werden, was letztlich auf biologischen Anbau hinausläuft. Glücklicherweise wird “Bio” heute nicht mehr mit Verzicht und Askese assoziiert. Naturnahe Landwirtschaft, hohe Quallität und Genuss gehören heute zusammen.

Das Weingut Zähringer wurde vor mehr als 160 Jahren in Heitersheim am Rande des Schwarzwaldes gegründet. Heute leitet Ur-Urenkel Wolfgang Zähringer das Unternehmen und begann 1986 mit der Umstellung auf den ökologischen Weinbau nach den strengen ECOVIN-Richtlinien. Auch die nächste Generation mit Miriam und Fabian teilen die Familientradition und ihre nachhaltigen Überzeugungen. Mehr Informationen finden Sie unter http://www.weingut-zaehringer.de

Verfasst von: Belinda Burgmeier | 11. Juni 2010

Rückblick Schulung “Nachhaltige Medienproduktion”

Es besteht großer Wissensdurst zu den Themen Klimawandel und Klimaschutz – das haben wir auch bei der Durchführung unserer bisherigen Schulungen in Berlin und Hamburg feststellen können.

Wir trafen auf ein hoch motiviertes, interessiertes und auf Input wartendes Publikum:

ClimatePartner-Schulung in Berlin am 27.05.2010

ClimatePartner-Schulung in Berlin am 27.05.2010

Neben den Themen Klimawandel und Klimaschutz beinhaltet unsere Schulung die folgenden Punkte:

-  Nachhaltige Medienproduktion von A-Z
–  Klimaneutralität | Klimaneutral Drucken
–  Klimaschutzprojekte
– Vertrieb klimaneutraler Produkte

Dass diese Inhalte bei den Teilnehmern großen Zuspruch finden zeigt auch das Feedback von Lars Schreiter, LangebartelsDruck:

“Ich wollte mich für die sehr persönliche und informative Schulung bedanken. Der ganze Tag hat Spaß gemacht und ist wiederholungswürdig.”

Mehr Informationen zu unserem aktuellen Schulungsprogramm finden Sie hier:  www.climatepartner.com/schulungen

Verfasst von: Daniel Überall | 7. Juni 2010

Prokrastination

Prokrastination ist … in erster Linie ein häßliches Wort. Es klingt nach dem unappetitlichen Aufnahmeritus einer Sekte, ist aber ganz etwas anderes, nämlich die “Aufschieberitis”.

Morgen fahre ich weniger Auto, morgen mache ich immer das Licht aus, morgen kaufe ich nur noch, was ich auch wirklich brauche und zwar bio & fairtrade, morgen schalte ich alle Standby-Geräte ab, morgen spare ich Wasser und morgen wechsel ich wirklich zu Ökostrom.

Sind wir nicht alle Prokrastinisten?

(Dank an Dominik für den Tipp)

Verfasst von: Alexander | 3. Juni 2010

Ölgötzen!

Seit dem 20. April 2010 fließt Öl aus der untergegangenen Bohrplattform Deepwater Horizon in den Golf von Mexiko. Alle Versuche, das Bohrloch zu schließen und den Ölaustritt zu stoppen, sind bislang gescheitert.

Es ist interessant zu sehen, wie unterschiedlich die drei wesentlich Beteiligten an der Katastrophe kommunikativ mit ihr umgehen. Interessant ist auch zu sehen, wie BP versucht, Web 2.0-Plattformen für die Krisenkommunikation zu gebrauchen. Allerdings ohne Erfolg, wie ich meine.

Keine Kommunikation durch Halliburton und Transocean

Der Konstrukteur der Plattform (Halliburton) und ihr Eigentümer (Transocean) räumen der Umweltkatastrophe kommunikativ keine Bedeutung ein. Zwar findet sich auf ihren Webseiten hier und da ein Hinweis auf den Unfall, darüber hinaus werden jedoch weder Halliburton noch Transocean im Umfeld der Kommunikation zum Unfall im Golf von Mexiko signifikant sichtbar.

Web 2.0-Informationskampagne von BP

Demgegenüber versucht BP als Pächter der explodierten Plattform, den Schaden für das Image des Unternehmens durch eine starke Medienpräsenz zu begrenzen: Eine Schlüsselrolle bei der Kommunikationsstrategie des Konzerns spielt das Internet. So hat BP gegenwärtig der Kommunikation der Ölkatastrophe die gesamte Startseite seines internationalen Internetauftritts www.bp.com gewidmet. Auch auf der deutschen Seite www.deutschebp.de wird dem Ereignis bereits auf der Startseite breiter Raum gewidmet.

BP hat aus Anlass der Katastrophe darüber hinaus eine Web 2.0-Kampagne gestartet, in die annähernd alle populären Plattformen digitaler Kommunikation einbezogen wurden. So unterhält BP unter anderem Präsenzen auf Facebook, FlickR, YouTube und Twitter, auf denen mit hoher Frequenz Aktualisierungen vorgenommen werden, die Informationen über das Unglück im Golf zum Gegenstand haben.

Halliburton und Transocean verstecken sich hinter BP

Während also BP erhebliche Anstrengungen unternimmt, was ihre Informationspolitik rund um den Ölunfall betrifft, tauchen Halliburton und Transocean elegant ab und überlassen es BP, den entstandenen Schaden kommunikativ zu beheben und sich mit der Öffentlichkeit auseinanderzusetzen. Vermutlich profitieren Halliburton und Transocean hierbei erheblich von der überragenden Bekanntheit der Marke BP: Als stärkste Marke der drei am Unfall beteiligten Unternehmen wird BP eben auch in ihrer Rolle als Mitverursacher der Katastrophe am stärksten in der Öffentlichkeit wahrgenommen. BP ist also eine Art Blitzableiter für Halliburton und Transocean, die sich augenscheinlich bereits wieder dem Tagesgeschäft zuwenden, während sich BP an vorderster Front der öffentlichen Diskussion stellt.

Warum auch BP kommunikativ versagt hat

Allerdings hat BP meinem Eindruck nach nur formal den richtigen Weg beschritten, die Katastrophe kommunikativ zu meistern. Inhaltlich hat der Konzern hingegen auf ganzer Linie versagt und den Imageschaden, der ihm durch den Unfall und die fehlgeschlagene Schadensbeseitigung entstanden ist, hierdurch nochmals erheblich ausgeweitet.

Ich begründe diesen Eindruck im folgenden am Beispiel des Kurznachrichtendiensts Twitter, wo BP unter den Adressen @BP_America und @bp_energie Präsenzen unterhält: Lies mehr …

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