Verfasst von: katharinalh | 4. Dezember 2009

Outsourcing von CO2-Emissionen

Rechnen wir unseren CO2-Fußabdruck durch Outsourcing klein?

In einer eben veröffentlichten Pressemitteilung unter dem Titel „Gretchenfrage: Treibhausgase – wer ist schuld?“ stellt Prof. Dr. Mario Schmidt von der Hochschule Pforzheim die Frage, ob der CO2-Fußabdruck der Bürger wirklich richtig berechnet wird. Er stellt die These auf, dass die Produktion vieler Konsumgüter in andere Länder ausgelagert ist und somit zu einer Auslagerung der Emissionen führt. Würde man diese Emissionen den Endkonsumenten der Produkte belasten, würde sich die durchschnittliche Treibhausgasbilanz jedes Bundesbürgers von 10 auf 15 Tonnen CO2 pro Jahr erhöhen. Für US-Bürger betrüge der Wert 28 statt 19 Tonnen.

Verfasst von: katharinalh | 4. Dezember 2009

Folgen illegaler Forstwirtschaft

Wer jemals am Sinn zertifizierter Forstwirtschaft gezweifelt hat, dem ist der neuste Bericht von „Human Rights Watch“ zu empfehlen. Die 76-seitige Studie berichtet ausführlich über die Folgen illegaler Forstwirtschaft am Beispiel Indonesiens.

Verfasst von: katharinalh | 4. Dezember 2009

Studie von Fraunhofer zu klimaneutralen Unternehmen

Das Fraunhofer-Institut hat eine neue Studie „klimaneutrale Unternehmen in Deutschland“ veröffentlicht, an der auch zahlreiche ClimatePartner-Kunden teilgenommen haben.
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Verfasst von: Alexander | 4. Dezember 2009

ZDF-Spendengala

Herzlichen Dank an „Brot für die Welt“ für die Einladung zur gestrigen ZDF-Spendengala. Es hat viel Spaß gemacht und wir freuen uns sehr, dass „Brot für die Welt“ und MISEREOR am gestrigen Abend 1,5 Millionen Euro an Spenden für ihre wertvolle Arbeit erhalten haben.

Das Spendenergebnis zeigt einmal mehr, dass die Behauptung von der angeblichen sozialen Kälte eine ziemliche pauschale Behauptung ist. Aus der Pressemitteilung von „Brot für die Welt“: Lies mehr…

Verfasst von: katharinalh | 3. Dezember 2009

Zunahme der fluorierten Treibhausgase um 3,4%

Diese Nachricht hat mich gerade etwas schockiert.

Laut einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts haben die fluorierten Treibhausgase, die ja sehr viel schädlicher sind als CO2, im letzten Jahr in Deutschland um 3,4 % zugenommen. Das in Deutschland meist verwendete fluorierte Treibhausgas R 134a hat ein Global Warming Potential von 1.300, das heißt es ist 1.300 mal schädlicher als CO2. Schuld wären insbesondere Klimaanlagen von Autos mit einem Anstieg von 5%. Das sind die Werte für 2008 vor Einführung der Abwrackprämie!

Verfasst von: Alexander | 3. Dezember 2009

???

Verfasst von: katharinalh | 3. Dezember 2009

Ehrgeizige Ziele zur Umstellung auf erneuerbare Energien

Das Umweltbundesamt beziffert auf seiner Internetseite das Ziel der Bundesregierung für die Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung für das Jahr 2020 auf 30%.

Der neue Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat in den letzten Tagen von fast 100% bis 2050 gesprochen. Hierzu hat sich heute der Chef des UN-Umweltprogramms, Achim Steiner geäußert: Er hält das Ziel für realistisch!

Wenn das kein Ansporn für weitere Klimaschutzaktivitäten ist …

Verfasst von: katharinalh | 3. Dezember 2009

Kein Etikettenschwindel bei ClimatePartner

Für viel Aufsehen hat in den letzten Tagen eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS infratest geführt, die ergab, dass die Labels „klimafreundlich“ oder „klimaneutral“ falsche Vorstellungen bei den Kunden erwecken können. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen fordert daher verbindliche Standards, um einem falschen Eindruck entgegen zu wirken.

Ich habe mir die Forderungen gerade einmal angesehen und bin zu dem Schluss gekommen, dass wir sie bei ClimatePartner vollumfänglich erfüllen.

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Verfasst von: Alexander | 2. Dezember 2009

Erste Stellungnahme zum PCF-Memorandum

Das Öko-Institut hat soeben das Memorandum Product Carbon Footprint vorgelegt (siehe vorheriger Beitrag). Helena Ponstein hat dieses Dokument einmal inhaltlich ausgewertet und ihre ersten Eindrücke zu einer Stellungnahme zusammengefasst:

Derzeit beschäftigt sich eine Vielzahl von Initiativen mit der Erstellung von CO2-Fußabdrücken für Produkte (Product Carbon Footprints, oder PCFs), die Reduktionspotentiale in der Wertschöpfungskette erschließbar machen und den klimafreundlichen Konsum fördern können. Ein international verbindlicher, harmonisierter Standard existiert derzeit nicht, ist jedoch in Arbeit.

Das Öko-Institut hat nun im Auftrag des Umweltbundesministeriums ein Memorandum zum Product Carbon Footprint herausgegeben, in dem die wesentlichen Punkte der methodischen Standardisierung und konkrete Empfehlungen für das praktische Vorgehen bei der Erstellung von PCFs in der Übergangszeit bis zum Vorliegen der internationalen Standards dargestellt werden. Ein PCF ist die Bilanz der Treibhausgasemissionen entlang des gesamten Lebenszyklus eines Produkts, also von Herstellung und Transport der Rohstoffe und Vorprodukte über Nutzung bis hin zu Nachnutzung und Entsorgung von Waren und Dienstleistungen. Lies mehr…

Verfasst von: katharinalh | 2. Dezember 2009

Position des BMU zum Product Carbon Footprint (PCF)

In einem gerade veröffentlichten gemeinsamen Positionspapier von Bundesumweltministerium (BMU), Umweltbundesamt (UBA) und Öko-Institut werden die aktuellen Entwicklungen zum Product Carbon Footprint (PCF) kritisch durchleuchtet und anschließend gewürdigt. Lies mehr…

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